Stand: Juli 2026
(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für sämtliche Verträge zwischen PixelCart Forge, Inhaber Florian Schönau, Bauernwinkel 11, 06406 Bernburg (Saale) (nachfolgend „Auftragnehmer") und dem Auftraggeber über die Erbringung von Leistungen im Bereich Webentwicklung, Shopify App-Entwicklung, Theme- und Storefront-Engineering sowie damit verbundener Beratungs- und Wartungsleistungen.
(2) Es gelten ausschließlich diese AGB. Abweichende oder entgegenstehende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
(3) Die Leistungen richten sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen.
(1) Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend. Ein Vertrag kommt durch schriftliche Auftragsbestätigung oder mit Beginn der Leistungserbringung zustande.
(2) Der Leistungsumfang ergibt sich aus dem individuellen Angebot bzw. der schriftlichen Auftragsbestätigung. Änderungswünsche sind schriftlich (auch per E-Mail) zu übermitteln und bedürfen der Bestätigung durch den Auftragnehmer.
(1) Der Auftragnehmer erbringt insbesondere folgende Leistungen: Entwicklung von Private, Custom und Public Apps für Shopify, Entwicklung und Anpassung von Shopify Themes (inkl. Hydrogen/Headless), Anbindung von Drittsystemen (ERP, Fulfillment, Marketing), Performance-Optimierung sowie Wartung und technischer Support.
(2) Sofern nichts anderes vereinbart ist, handelt es sich bei Entwicklungsleistungen rechtlich um Werkverträge (§§ 631 ff. BGB), bei Wartungs-, Support- und Beratungsleistungen um Dienstverträge (§§ 611 ff. BGB).
(3) Der Auftragnehmer ist berechtigt, zur Vertragserfüllung Subunternehmer und Drittdienste (z. B. Hosting, Shopify Partner Tools) einzusetzen.
(1) Der Auftraggeber stellt alle für die Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Inhalte, Zugänge (insb. Shopify-Store-Zugänge, Partner-Accounts, Repositories, API-Keys) rechtzeitig und in geeigneter Form bereit.
(2) Der Auftraggeber benennt einen fachlich qualifizierten Ansprechpartner mit Entscheidungsbefugnis. Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung gehen zulasten des Auftraggebers.
(3) Der Auftraggeber ist für die regelmäßige Sicherung seiner Daten selbst verantwortlich, soweit hierzu keine ausdrückliche Vereinbarung getroffen wurde.
(1) Es gelten die im Angebot vereinbarten Preise. Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Bei Projekten mit einem Volumen über 2.500 € netto ist der Auftragnehmer berechtigt, eine Anzahlung in Höhe von 30 % bei Auftragserteilung sowie weitere Teilzahlungen nach Projektfortschritt in Rechnung zu stellen.
(3) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen (§§ 286, 288 BGB).
(4) Aufwände außerhalb eines Fixpreisangebots werden nach Zeit auf Basis des vereinbarten Stundensatzes abgerechnet.
Termine und Fristen sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich schriftlich als verbindlich vereinbart wurden. Verzögerungen aufgrund höherer Gewalt, Ausfällen bei Shopify oder Drittanbietern sowie fehlender Mitwirkung des Auftraggebers verlängern vereinbarte Fristen entsprechend.
(1) Bei Werkleistungen erfolgt die Abnahme nach Fertigstellung und Bereitstellung durch den Auftragnehmer. Der Auftraggeber ist verpflichtet, die Abnahme innerhalb von 10 Werktagen zu erklären, sofern keine wesentlichen Mängel vorliegen.
(2) Erfolgt innerhalb dieser Frist keine schriftliche Rüge wesentlicher Mängel oder wird die Leistung produktiv genutzt, gilt sie als abgenommen.
(3) Teilabnahmen für klar abgrenzbare Teilleistungen sind zulässig.
(1) Der Auftraggeber erhält an den im Rahmen des Vertrages individuell für ihn erstellten Arbeitsergebnissen (insb. Custom Code, Themes, individuelle Apps) mit vollständiger Zahlung der vereinbarten Vergütung ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht für den vereinbarten Vertragszweck.
(2) Der Auftragnehmer behält sich das Recht vor, allgemein einsetzbare Bibliotheken, Boilerplates, Hilfsroutinen und wiederverwendbare Komponenten, die im Rahmen des Projektes entstehen oder eingesetzt werden, uneingeschränkt auch für andere Projekte zu verwenden.
(3) An Public Apps, die der Auftragnehmer im eigenen Namen im Shopify App Store veröffentlicht, verbleiben sämtliche Rechte beim Auftragnehmer, sofern nicht ausdrücklich abweichend vereinbart.
(4) Der Auftragnehmer ist berechtigt, den Auftraggeber und die für ihn erbrachten Leistungen als Referenz (Name, Logo, Screenshots) zu nennen, sofern der Auftraggeber dem nicht schriftlich widerspricht.
(1) Der Auftragnehmer gewährleistet, dass die Werkleistungen den vertraglich vereinbarten Eigenschaften entsprechen. Eine Mangelfreiheit von Software im absoluten Sinne kann nach dem Stand der Technik nicht gewährleistet werden.
(2) Mängel sind unverzüglich, spätestens innerhalb von 10 Werktagen nach Feststellung, schriftlich und nachvollziehbar (Reproduktion, Screenshots, Logs) anzuzeigen.
(3) Der Auftragnehmer leistet Nacherfüllung nach seiner Wahl durch Nachbesserung oder Neuherstellung. Schlägt die Nacherfüllung nach zwei Versuchen fehl, kann der Auftraggeber die gesetzlichen Rechte geltend machen.
(4) Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme.
(5) Kein Mangel liegt vor bei Fehlern, die auf nachträglichen Änderungen durch den Auftraggeber oder Dritte, unsachgemäßer Nutzung, Änderungen der Shopify-Plattform oder eingesetzter Drittdienste beruhen.
(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz.
(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten) ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
(3) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Die Haftung für entgangenen Gewinn, ausgebliebene Einsparungen, mittelbare Schäden und Folgeschäden ist im Rahmen des gesetzlich Zulässigen ausgeschlossen.
(4) Für den Verlust von Daten haftet der Auftragnehmer nur insoweit, als der Auftraggeber seine Datensicherungspflichten ordnungsgemäß erfüllt hat und die Daten mit vertretbarem Aufwand wiederhergestellt werden können.
Die Vertragsparteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werdenden vertraulichen Informationen der jeweils anderen Partei geheim zu halten und nur zur Vertragserfüllung zu verwenden. Diese Verpflichtung besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort.
Beide Parteien beachten die jeweils geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere die DSGVO. Soweit der Auftragnehmer im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten im Auftrag des Auftraggebers verarbeitet, schließen die Parteien einen gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrag gemäß Art. 28 DSGVO. Weitere Informationen enthält unsere Datenschutzerklärung.
(1) Wartungs- und Supportverträge können mit einer Frist von 30 Tagen zum Monatsende ordentlich gekündigt werden, sofern keine abweichende Laufzeit vereinbart ist.
(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
(3) Kündigungen bedürfen der Textform (z. B. E-Mail).
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesem Vertrag ist – soweit gesetzlich zulässig – der Geschäftssitz des Auftragnehmers.
(3) Änderungen und Ergänzungen dieses Vertrages bedürfen der Textform. Dies gilt auch für die Abbedingung dieses Formerfordernisses.
(4) Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Hinweis: Diese AGB sind eine Vorlage und ersetzen keine individuelle Rechtsberatung. Bitte durch eine Fachperson prüfen lassen.